• #tradition
  • #handwerk

Damals wie heute, unser Bäckerhandwerk


Seit 1881 und bereits in 4. Generation backen wir bei Krome´s Backstube nach traditionellen Herstellungsverfahren und vertrauen voll und ganz auf unsere familieneigenen Rezepte. Backen wie zu Urgroßvater Wilhelm´s Zeiten. Wir bleiben unserer Linie treu. Und das aus verschiedenen Gründen. Die traditionellen Herstellungsverfahren und auch unsere althergebrachten Rezepte haben sich seit fast anderthalb Jahrhunderten bewährt. Darüber hinaus ist es für uns besonders in der heutigen Zeit wichtig, dass wir an unseren Herstellungsverfahren festhalten. Besonders hervorzuheben ist dabei das 3-Stufen-Natursauerteigverfahren, das einen unserer zentralen Erfolgsfaktoren darstellt.

In diesem zeitaufwendigen Sauerteigverfahren züchten wir nicht nur unsere Milch- und Essigsäurekulturen, sondern auch die für die Lockerung erforderlichen Hefekulturen selbst. Und das alles auch noch mit dem Mehl des vollen Korns (Vollkornmehl). Also verzichten wir nicht nur auf sämtliche Teigsäuerungsmittel und Fertigbackmischungen, sondern benötigen beim Brotbacken so gut wie keine Hefe (Presshefe).

Nicht nur dem Sauerteig, sondern auch allen anderen Brot-, Brötchen- und Kuchenteigen geben wir besonders viel Zeit sich zu entwickeln: Zwischen 24 und 48 Stunden haben diese Zeit zu reifen. Diese Reifezeit sorgt nicht nur für den Abbau der für viele Menschen zu Blähungen und Völlegefühl führenden Bestandteile des Getreides, sondern gibt den fertigen Backwaren einen besonderen Geschmack und sorgt nebenbei auch noch dafür, dass dieser besondere Geschmack lange erhalten bleibt.

P.S. Noch eine kleine Randnotiz, um Ihr Wissen im Bereich des Brotbackens auszuweiten. Diese schwer bekömmlichen Stoffe werden auch als FODMAP bezeichnet. Vorsicht, jetzt wird es kompliziert 😉 FODMAP ist die Abkürzung für fermentable oligo-, di- and monosaccarides and polyols (dt. fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole). Das bedeutet vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker sowie auch mehrwertige Alkohole. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Kohlenhydraten und Zuckeralkoholen, die im Dünndarm nur sehr schlecht resorbiert werden. Die Stoffe werden von den Darmschleimhäuten nur schwer in die Blutbahn weitergeleitet. Der Verbleib dieser Stoffe im Darm kann zu Entzündungen führen, was häufig wiederum Blähungen, Bauchschmerzen oder auch Durchfall auslöst.

Also: Immer auf das Herstellungsverfahren der Backwaren achten...